Australien - Reise mit dem Indian Pacific Train


Nach beinah genau vier Jahren, in denen das Leben mir privat einiges abverlangte, freute ich mich darauf, erneut dem Ruf auf die andere Seite der Erde zu reisen, folgen zu können.

Meine Reise, die im Februar 2017 begann, war in zwei Segmente aufgeteilt.

Der erste Teil der Reise führte mich nach Australien.

Von dort aus erfüllte ich mir einen persönlichen Traum und fuhr, nach zwei Tagen Aufenthalt in Perth, mit dem Indian Pacific Train von Perth nach Sydney.

Der Indian Pacific Train durchquert Australien von Küste zu Küste und verbindet so den Pazifik mit dem Indischen Ozean.
Die Zugfahrt dauerte dreieinhalb Tage und drei Nächte und nahm mich mit auf eine Reise, die man fürwahr als "Traumreise" bezeichnen kann.

In 65 Stunden legt man als Reisender 4352 km zurück und wird auf der gesamten Strecke dreieinhalb Tage und drei Nächte im Zug verbringen, kurze Zwischenstopps inklusive.

Die Route des Indian Pacific Trains ist eine der längsten und schönsten Zugstrecken der Welt.


Der Zug fährt von Sydney nach Perth oder vis versa.

Ich hatte mich dazu entschieden, die Tour von Perth aus zu unternehmen und als Endstation Sydney gewählt, da ich von dort aus leichter nach Auckland, Neuseeland, fliegen konnte.


Eindrücke von Perth



Reizende Bewohner Australiens, die Kängurus



Koala
Der Lebensraum des Koala, ist in Australien bedroht. Wie viele es von den putzigen Tieren noch gibt, kann man nicht genau sagen. Schätzungen liegen zwischen 100 000 und einer Million.



Pinnacles im Nambung-Nationalpark
Von Perth aus war ein Besuch der Pinnacles im Nambung-Nationalpark unverzichtbar. Der Nationalpark erstreckt sich 245 km nördlich von Perth entlang der Swan Coastal Plain.


Die Route des Indian Pacific Trains wird in vier Hauptabschnitte untergliedert:

Perth - Kalgoorlie (655 Kilometer)

Kalgoorlie - Adelaide (2004 Kilometer)

Adelaide - Broken Hill (576 Kilometer)

Broken Hill - Sydney (1117 Kilometer)


Ankunft in Sydney


Dann ging es weiter nach Neuseeland Aotearoa, zu meiner extended family, den Maori.

Meine Vorfreude auf diese erneute Begegnung, war mit Worten nicht zu beschreiben... und das Erlebte übertraf all meine Vorstellungen bei weitem.