Das Buchprojekt


Als Basis für meine Recherchen diente der kleine Ort Te Kuiti im King Country in der Waikato-Region.

Der Name Te Kuiti leitet sich von dem Wort „Te Kuititanga“ ab, was als „Tal der Verengung“ wiedergegeben werden kann.

Einer der kulturellen Anziehungspunkte des Städtchens ist das Versammlungshaus Te Tōkanganui-a-Noho, das dem lokalen Maori-Stamm Ngāti Maniapoto als zentrale Anlaufstelle dient.

Als ich in die Kultur der Maori eintauchte wusste ich nicht, was mich erwarten würde.

Um das geplante Buch schreiben zu können war ich darauf angewiesen, dass sich die Maori mir gegenüber öffneten und mir vertrauten.

Doch sie taten mehr als das, sie erlaubten mir ein Teil von ihnen zu werden.

 


Freundschaft mit den Maori

Obwohl ich bereits Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal nach Neuseeland reiste, war im Jahr 2008 Tokowha der erste Maori, mit dem ich in persönlichen Kontakt kam.

Bei meinen Reisen nach Neuseeland hatte ich mich stets auf das Land konzentriert und dabei seine Menschen vergessen.

Doch wie konnte ich behaupten ein Land zu kennen, wenn ich keinen einzigen seiner indigenen Bewohner kannte? Wie konnte ich behaupten ein Land zu lieben, wenn ich seine indigenen Bewohner nicht liebte?

Doch bevor ich diese Menschen lieben konnte, musste ich sei kennenlernen.

Nachdem ich Tokowha mein geplantes Buchprojekt vorgestellt hatte, lud er mich in sein Haus nach Neuseeland ein.

Im Januar 2010 machte mich auf den Weg nach Neuseeland um dort meine Recherchen über das Volk der Maori zu beginnen.


 


Ein Buch mit den Maori

Nach einer umfangreichen Recherche erschien im September 2011 das Buch

 

„Maori-Neuseelands verborgener Schatz“ wurde in den Sprachen Deutsch, Englisch und Maori verfasst und gewährt tiefe Einblicke in die Kunst, Sprache, Küche, Medizin, Glaubenswelt und heutige Lebensweise der indigenen Bevölkerung Neuseelands. In Kurzportraits erzählen Maori ihre eigene Lebensgeschichte.